Die Ausbilder-Ente

Ausbilder müssen vieles können!

Welcher Ausbilder kennt das nicht? Viele unterschiedliche Situationen brauchen viele unterschiedliche Rollen.

Einmal Experte, der sein fachliches Wissen und Know-how weitergibt. Dann wieder Coach, nur um gleich danach in eine andere Rolle wechseln zu müssen:

Mentor, Lehrer, Beurteiler, Vermittler, Vertrauensperson, Mama-/Papa-Ersatz, Verantwortlicher, Chef, Mediator, Beobachter, Motivator,…

Wie also allen diesen Rollen gerecht werden? Woher wissen, wann welche Rolle die Richtige ist?

Hier eine Ente:

MS Photo, Wörthersee in Kärnten, Österreich

Warum eine Ente?

Sie kann fliegen, schwimmen, tauchen und laufen. Gut … zugegeben: laufen wirkt etwas unbeholfen, aber es bringt sie zum Ziel.

Die Ente denkt nicht darüber nach welche Fortbewegungsart jetzt gerade die Richtige ist: Sie handelt intuitiv. Vorher aber musste sie alle ihre Rollen kennenlernen und üben.

Was wir von der Ente lernen können:

Wie bereits erwähnt: Die Ente handelt intuitiv, musste ihre Rollen aber vorher kennenlernen und üben.

Nicht anders verhält es sich bei Menschen. Wir haben viele Rollen und nehmen die meisten davon als natürlich war. Unser Verhalten ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir intuitiv reagieren. Menschen verinnerlichen erfolgreiches Verhalten. Wenn eine Verhaltensweise zu einem erwarteten oder erwünschten Ergebnis führt, speichern wir unsere Vorgehensweise ab und werden genau dieses Verhalten später reproduzieren (Achtung bei Ihren Lehrlingen … die machen das haargenau so). Wozu das Verhalten ändern wenn es uns zum Ziel führt? Verhaltensweisen die keinen Erfolg zeitigten werden abgeworfen, als nicht zielführend etikettiert und nicht mehr angewandt. Im Laufe der Zeit verfestigen sich die erfolgsversprechenden Verhaltensweisen und werden immer wieder angewandt. So weit – so ökonomisch. Wir lernen fliegen, schwimmen, tauchen und laufen.

Alle unsere Verhaltensweisen können wir in Rollenbeschreibungen übersetzen.

Erklären wir, sind wir Lehrer.

Helfen wir Anderen es selbst zu tun, sind wir Coach.

Umsorgen wir, sind wir Mama oder Papa.

Vermitteln wir, sind wir Mediator.

Was aber wenn eine unserer Rollen einmal nicht funktioniert?

Keine unserer Rollen ist immer und ausschließlich erfolgsversprechend.

Wenn unsere Verhaltensweise/Rolle nicht erfolgreich war, werden wir zuallererst versuchen, die Rolle zu wechseln. Das geschieht auch intuitiv. Wenn der zweite Versuch nicht erfolgreich war, gibt es vielleicht noch einen dritten. Spätestens dann aber ist bei den meisten Menschen Schluss. Das Verhalten war immer noch nicht erfolgreich; das Ziel ist immer noch nicht erreicht. Was folgt ist: erhöhte innere Spannung, Stress, Frust, Wut,…

STOPP!

Machen Sie einen Schritt zurück und probieren Sie etwas anderes.

Sie werden Ihr Gegenüber nicht verändern können. Alles was Sie verändern können ist Ihr Verhalten.

Autor: AE

… und übrigens: Sie leisten Großartiges! Wir von Sternlicht finden alle Lehrlingsausbilder toll … naja … fast alle.

Wir nehmen uns gerne Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Wenn Sie mehr über erfolgsversprechende Verhaltensweisen, Rollenwechsel und Persönlichkeitsentwicklung erfahren wollen, kontaktieren Sie uns:

franz@sternlicht.at

0680 505 95 77

P.S. Haben Sie Vorschläge für das Thema unseres nächsten Newsletters? Schreiben Sie uns!

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